KULBASAL MS


Schwammsperrmittel gemäß
DIN 68 800 Teil 4
DIBT-Zulassungsnummer: Z-58.2-1682
Prüfprädikat M
Güteüberwachung: Materialprüfanstalt Eberswalde

 

PRODUKTART
Wasserlösliches, flüssiges Spezialkonzentrat zur Bekämpfung von Hausschwamm und gleichzeitiger vorbeugender Wirkung. Die Behandlung von befallenem Mauerwerk aus Ziegel, Beton oder Naturstein verhindert ein Durchwachsen des Hausschwamms und schützt somit umliegende Holzbauteile gemäß DIN 68 800, Teil 4.

Das Produkt ist Halogen-, Schwermetall- und Borfrei, extrem Korrosionsarm, benetzt gut, dringt tief und schnell ein mit sicherer Wirkung, ist putzverträglich und nach Abtrocknung geruchlos.

ANWENDUNGSBEREICH
Zur Schwammsanierung nach DIN 68800-4 bei allen Arten von Mauerwerk (z. B. Naturstein, Ziegel oder Beton) vor allem in Altbauten und Kellerräumen. Nicht bei Mauerwerk anwenden, das bestimmungsgemäß in direkten Kontakt mit Lebens- und Futtermitteln kommt. KULBASAL MS greift Kupfer, Eisen und deren Legierungen nicht an. Glas wird nicht verätzt. Die Bekämpfungsmaßnahmen und die Anwendung des Präparates dürfen nur durch sachkundige und erfahrene Fachleute und qualifizierte Fachbetriebe durchgeführt werden!

VERARBEITUNG
Streichen, Spritzen (Sprühen) nur innerhalb geschlossener Räume, Bohrlochtränkung, Bohrlochdrucktränkung, Fluten, Schaumverfahren.

EINBRINGMENGE
Streichen, Spritzen (Sprühen)/Fluten
Mauerflächen mit einer 10%igen KULBASAL MS-Lösung 2x satt streichen, spritzen oder fluten.

 

BOHRLOCHTRÄNKUNG/
BOHRLOCHDRUCKTRÄNKUNG

Im Mauerwerk werden schräg nach unten gerichtete Bohrlöcher angebracht. Tiefe: 2/3 der Mauerdicke, Durchmesser ca. 20 mm, waagrechter Abstand ca. 30 cm, Reihenabstand vertikal ca. 20 cm - wobei die Anordnung der Bohrlöcher von Reihe zu Reihe immer versetzt sein muss. Bohlochtränkung /Bohrlochdruck-tränkung mit 10%iger Lösung KULBASAL MS durchführen.

SCHAUMVERFAHREN
Ein Tensid-Zusatz ist bei der Verarbeitung von KULBASAL MS-Lösungen nicht erforderlich. Bei Behandlung des zu schützenden Mauerwerks mit dem Schaumverahren ist nur 1 Arbeitsgang erforderlich, da mit einer Auftragsstärke der Schaumschicht von mindestens 2 cm ein Schutzmitteldepot in Form eines langsam zerfallenden Schaumes angelegt wird. Genaue Angaben zum Schaumverfahren sind in der Betriebsanleitung zum Schaumgerät aufgeführt.

WIRKSTOFF
21,0 g /100 g N,N-Didecyl-N-methylpoly(oxyethyl)ammoniumpropionat

LIEFERFORM
10 kg und 30 kg Gebinde

BauA: Reg.-Nr.
N-62890


Bitte Technisches Merkblatt beachten.
Bei der Durchführung aller Maßnahmen sind die DIN 68 800, Teil 4, die für den Arbeits- und Unfallschutz geltenden Vorschriften, das aktuelle Sicherheitsdatenblatt sowie die Gefahr- und Sicherheitshinweise auf dem Gebindeetikett zu beachten.
Das „Merkblatt für den Umgang mit Holzschutzmitteln“ der Deutschen Bauchemie e.V., Karlstraße 21, 60329 Frankfurt/Main, gibt zusammenfassende Hinweise.

 
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