Historische Bauten durch Verfestigung des Sandsteines schützen


Sandstein ist ein verbreitetes Baumaterial, welches vor allem für Fassaden sowie für Skulpturen oder zum Pflastern verwendet wurde. Viele Stadtbilder sind durch historische Bauten aus Sandstein geprägt, so zum Beispiel Hamburg, Nürnberg oder Prag. Auch das Freiburger Münster ist größtenteils aus Sandstein erbaut.

Sandstein entsteht durch die Verkittung von lockerem Sand, der meistens aus Quarz besteht. Quarz ist ein relativ verwitterungsresistentes Mineral, das sich beim Verwitterungsprozess stark anreichert und dadurch verfestigt wird.

Viele Sandsteinbauten sind bereits mehrere Jahrhunderte alt und verlieren durch Verwitterung nach und nach an Bindemittel und damit ihre Festigung. Die Verfestigung des Sandsteines muss dann durch ein witterungsbeständiges Steinbindemittel erfolgen. Bei dieser Art der Steinverfestigung bildet sich durch die Reaktion mit Feuchtigkeit Kieselsäuregel als neues Bindemittel, das in etwa die ursprüngliche Festigkeit und Porosität des Sandsteines wiederherstellt.

Durch einen Sandsteinverfestiger können neben Natursteinen auch andere mineralische Baustoffe wie Ziegel, Putz oder Mauerwerk gefestigt werden. Lesen Sie hierzu unsere Fachbroschüre "KULBA Unil Natursteinkonservierung".

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